Canitz
Die Dörfer Canitz und Wasewitz sind stark von der Trinkwassergewinnung für das nahegelegene Leipzig geprägt.
Um eine einwandfreie Wasserqualität zu erreichen, wird durch das hier ansässige Wassergut ökologischer Landbau betrieben.
Da komplett im Wasserschutzgebiet gelegen, wurde jahrzehntelang die Entwicklung der Orte hinter die Interessen des Eigentümers der Mehrzahl der Grundstücke, der Stadt Leipzig, zurückgestellt.
Weithin bekannt war auch der Landgasthof Canitz. Viele Jahre lang kehrten hier besonders am Wochenende viele Ausflügler aus der näheren und weiteren Umgebung ein. Das Thüringer Rostbrätl war legendär. Auf einer Radtour entlang der Mulde war bis vor einigen Jahren der Gasthof ein willkommener Rastplatz. Momentan geschlossen - es findet sich offensichtlich kein geeigneter Betreiber. Schade.
Der Ort Canitz entstand Mitte des 14. Jahrhunderts. Funde lassen vermuten, dass es bereits noch früher hier eine slawische Siedlung gab. Unter anderem diesem Thema widmet sich der Park Canitz.
Die idyllische Landschaft an der Mulde lädt zum Spaziergang ein. Doch nicht immer fließt die Mulde so friedlich daher. Beim Jahrhunderthochwasser im Jahre 2002 gab es nahe Canitz einen Dammbruch. Ort und Wasserwerk waren massiv von den Wassermassen der Mulde bedroht. Nur mit gewaltigem Einsatz konnte die Trinkwasserversorgung gewährleistet werden.
Herzstück des Parkes sind die sanierten Gebäude eines ehemaligen Landgutes, ein Taubenhaus, ein Freiluftbackofen und der Nachbau einer slawischen Siedlung. Im Hauptgebäude wird dem Besucher Interessantes aus der Siedlungsgeschichte und zum Naturschutz vermittelt. Ergänzt wird das Gelände mit verschiedenen Themen- und Kräutergärten.
Da komplett im Wasserschutzgebiet gelegen, wurde jahrzehntelang die Entwicklung der Orte hinter die Interessen des Eigentümers der Mehrzahl der Grundstücke, der Stadt Leipzig, zurückgestellt.
Weithin bekannt war auch der Landgasthof Canitz. Viele Jahre lang kehrten hier besonders am Wochenende viele Ausflügler aus der näheren und weiteren Umgebung ein. Das Thüringer Rostbrätl war legendär. Auf einer Radtour entlang der Mulde war bis vor einigen Jahren der Gasthof ein willkommener Rastplatz. Momentan geschlossen - es findet sich offensichtlich kein geeigneter Betreiber. Schade.
Der Ort Canitz entstand Mitte des 14. Jahrhunderts. Funde lassen vermuten, dass es bereits noch früher hier eine slawische Siedlung gab. Unter anderem diesem Thema widmet sich der Park Canitz.



Blühende Obstbäume in der Aue bei Canitz /
Mulde bei Canitz mit ehem. Wasserkraftwerk Canitz
Mulde bei Canitz mit ehem. Wasserkraftwerk Canitz
Die idyllische Landschaft an der Mulde lädt zum Spaziergang ein. Doch nicht immer fließt die Mulde so friedlich daher. Beim Jahrhunderthochwasser im Jahre 2002 gab es nahe Canitz einen Dammbruch. Ort und Wasserwerk waren massiv von den Wassermassen der Mulde bedroht. Nur mit gewaltigem Einsatz konnte die Trinkwasserversorgung gewährleistet werden.



Muldebrücke bei Canitz - nur für Fußgänger und Radfahrer



Ziegelbrennofen am Radweg zwischen Canitz und Wasewitz / Rastplatz an der Muldebrücke / Blütenpracht
ehemaliges Wasserkraftwerk an der Mulde bei Canitz
Nördlich von Canitz endet der ehemalige Kraftwerkskanal an der Ruine des Canitzer Wasserkraftwerkes. 1924 bis 1926 wurde vom Muldewehr in Wurzen beginnend dieser Kanal und ein Wasserkraftwerk gebaut und bereits 1972 stillgelegt und teilweise verfüllt. Bis zu 50 Kubikmeter Muldewasser wurden je Sekunde über den knapp 6 Kilometer langen Kanal auf die im Turbinenhaus verbauten Kaplanturbinen geleitet.Park Canitz



Herzstück des Parkes sind die sanierten Gebäude eines ehemaligen Landgutes, ein Taubenhaus, ein Freiluftbackofen und der Nachbau einer slawischen Siedlung. Im Hauptgebäude wird dem Besucher Interessantes aus der Siedlungsgeschichte und zum Naturschutz vermittelt. Ergänzt wird das Gelände mit verschiedenen Themen- und Kräutergärten.
